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Veränderung

Die Sonnenuhren, Uhren die mit Hilfe der Sonne arbeiten…… Eine Sonnenuhr, das wünschen sich sicherlich viele Hobbygärtner und Hausbesitzer. Auch wenn diese Uhren oft nur als Schmuck gedacht sind, erfreuen sie sich doch immer größerer Beliebtheit. Je mehr Räumlichkeit für den Bau zur Verfügung steht, umso exakter kann die Zeit abgelesen werden. Die Antike war hier mit dem Urtyp dieses astronomischen Gerätes, dem Gnomon Vorreiter in Sachen Zeitmessung. In Griechenlands Hauptstadt, Athen befindet sich am „Turm der Winde“ übrigens die wohl genaueste Uhr der Antike. Sonnenuhren wurden in vergangenen Zeiten in rauen Mengen kreiert, ob reich verziert, an Hauswänden, ja selbst aus Papier. Jede einzelne von ihnen ist ein Kunstwerk für sich. Auch wenn der Fortschritt in der Wissenschaft stetig vorangeht, ist der Bau einer Sonnenuhr nicht gerade einfacher geworden. Was aber ist die einfachste aller Uhren die mit Hilfe der Sonne Arbeiten? Nein nicht der antike Gnomon, der Mensch selbst! Er nutzte ebenfalls schon seit der Antike seinen eigenen Schatten. Aufgrund des immer gleichen Größenverhältnisses.
(1 : 7) zwischen Fuß- und Körperlänge, wurde die Länge des eigenen Schattens nach der Länge des Fußes des jeweiligen Menschen gemessen. So könnte es damals geheißen haben: „Wir sehen uns, wenn der Schatten vier Fuß lang ist“. Was immer nun als Gnomon benutzt wird, aus der Richtung des Schattens und dessen Länge kann man auf die Tagesstunde schließen. Das ist allerdings bei weitem nicht alles, was der Gnomon kann. Mit seiner Hilfe kann die Himmelsrichtung bestimmt werden, da sein kürzester Schatten in Nord-Süd-Richtung weist. Die Formel h = H/s bestimmt den Höhenwinkel der Sonne (h), der sich aus der Höhe des Gnomons (H) und der Schattenlänge (s) ergibt. Der Höhenstand der Sonne wiederum ist nicht nur von der Tagesstunde abhängig, sondern ebenfalls von der Jahreszeit. Um nun aber die Zeit auch ablesen zu können, benötigt man zum Gnomon noch ein Ziffernblatt. Das Ziffernblatt verrät, um welche Art Uhren es sich handelt, um eine Äquatorial-, eine Horizontal- oder eine Vertikalsonnenuhr. Letztere findet man an Wänden von Gebäuden. Eine Südwand, welche also in Ost-West-Richtung steht, ist am idealsten. Abhängig von der geographischen Breite des Standortes beachte man jetzt noch den Winkel zwischen den Stundenlinien und der Vertikalen auf dem Ziffernblatt. Man muss den Schattenstab als genaues Abbild der Erdachse, also im Winkel des Breitengrades zur Horizontalen geneigt anbringen. Und fertig ist die Vertikalsonnenuhr. Wer jetzt Lust auf eine Sonnenuhr Marke Eigenbau bekommen hat, dem sei der gute Rat gegeben, sich ein Buch über dieses Thema vor Baubeginn zuzulegen. aa google_ad_slot = "9799720733"; google_ad_width = 120; google_ad_height = 600; //-->

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